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Eifersucht – Mit Eifer suchen, was Leiden schafft
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Eifersucht – Mit Eifer suchen, was Leiden schafft

Eifersucht – Mit Eifer suchen, was Leiden schafft
Foto: agsandrew / AdobeStock

Eifersucht muss sich nicht nur in der Partnerschaft zeigen, sondern kann auch in der Familie, im Freundeskreis oder bei der Arbeit auftauchen. Hier an dieser Stelle sollte man aber erwähnen, dass Eifersucht nicht dasselbe wie Neid ist.

Bei der Eifersucht handelt es sich in der Regel immer um mindestens drei Beteiligte, beim Neid jedoch muss das nicht so sein. Sie kennen vielleicht den Neid eines Nachbarn, der einfach nur neidisch ist, weil Sie etwas besitzen, was er nicht hat! Bei Eifersucht jedoch, die kann sogar unter Geschwistern sein, handelt es sich immer um die Gunst einer anderen Person. Man will an erster Stelle stehen und die geliebte Person oder Position möglichst mit niemandem teilen.

Am schlimmsten und intensivsten zeigt sich Eifersucht jedoch meistens in der Partnerschaft.
Hier stellt sich oft die Frage, wo ist die Eifersucht noch gesund und wo wird sie krankhaft?
Egal, ob man selbst zur Eifersucht neigt oder vielleicht einen Partner hat - es ist immer gut, dies ehrlich anzuschauen oder anzusprechen.

Woher also kommt Eifersucht eigentlich und was ist sie genau?

Eifersucht ist eine sehr komplexe Emotion und kann aus verschiedenen Zuständen entstehen.

Jedoch basiert Eifersucht immer auf Angst oder Frustration. Egal, ob man ein Mann ist oder eine Frau, sie kann jeden treffen und manchmal auch völlig unerwartet. Die Wurzel der Eifersucht liegt meistens an einem geringen Selbstwertgefühl und Mangel an Selbstbewusstsein. Eifersucht ist eine innere Ohnmacht, die im schlimmsten Fall sogar innere Blockaden oder Ähnliches auslösen kann.

Interessanterweise empfindet die Umgebung eine eifersüchtige Person oft als eine Art Bedrohung und fühlt sich offensichtlich unwohl in ihrer Gegenwart. Ein eifersüchtiger Mensch ist also im Allgemeinen nicht sehr beliebt und verschlimmert das geringe Selbstbewusstsein mit seinem Verhalten eigentlich immer mehr. Es ist also ein Teufelskreis, aus dem man unbedingt ausbrechen sollte.

Warum aber nennen wir diesen Zustand Eifersucht, wenn es eigentlich mit Angst und einem zu geringen Selbstwert zutun hat?

Wer eine gesteigerte Eifersucht hat, beginnt mit der Zeit nach Beweisen zu suchen, die sein Misstrauen bestätigen. Das Wort “Sucht” kommt nämlich von Suchen. Sie haben es vielleicht selbst schon erlebt, dass Eifersucht in Ihnen hochkam und Ihnen beinahe den Schlaf raubte. Man findet keine Ruhe und sieht in allem, was Menschen in der Umgebung tun, oder auch der Partner einen „Verrat“ gegen die eigene Person. Man beginnt darunter zu leiden, dass man in einer unehrlichen Welt lebt und beginnt mit der Suche…

Haben Sie schon einmal die Hosentaschen oder Handtasche Ihres Partners durchsucht? Haben Sie die sozialen Medien eines Arbeitskollegen durchstöbert, den Sie nicht mögen? Vielleicht sogar E-Mails oder Handy durchstöbert? Höchstwahrscheinlich schon.

Aber wo beginnt die Eifersucht negative Formen anzunehmen, die nicht mehr in Ordnung sind und einfach zu weit gehen? Wobei das heimliche Durchsuchen von Dingen, die uns nicht gehören, bereits grenzwertig ist.

Nun gut, manchmal ist Kontrolle besser als Vertrauen, aber hier sollten die Alarmglocken bereits klingeln, denn Vertrauen ist die Basis jeder guten Beziehung.

Zu weit geht die Eifersucht definitiv, wenn die Suche zu einer Art leidenschaftlicher Obsession wird. Man kann einfach nicht mehr damit aufhören, diese Person oder den Partner auszuspionieren. Gerade dann, wenn die Zielperson der eigene Partner ist, beginnt hier ein enormer Leidensweg und zwar für beide, denn es wird nicht beim Ausspionieren allein bleiben. Die nächste Phase ist nämlich das Nachspionieren.

Plötzlich steht der Partner bei uns am Arbeitsplatz und will uns überraschend zum Mittagessen einladen, oder er holt uns jeden Abend von der Arbeit ab. Das ist anfangs vielleicht noch süss, aber spätestens hier sollten die Alarmglocken klingen.

Ist es Ihnen schon passiert, oder haben Sie dies selbst schon so gemacht? Hier geht es dann in die nächste Phase hinein, dass man seinem Partner kaum noch ein Eigenleben lässt, ohne innerlich in Panik zu geraten.

Kennen sie die Szene, wenn Sie mit Ihren Freunden in die Bar zu einem Drink gehen und plötzlich Ihr Partner mit einem Freund dort auch auftaucht. Was für ein „Zufall“ nicht wahr? Sicherlich freuen Sie sich darüber oder wohl eher nicht?

Solche Dinge häufen sich immer mehr und können sogar so weit gehen, dass die eifersüchtige Person einen Wutausbruch bekommt, wenn Sie sich ihr Recht auf Freiheit nehmen möchten.

Vielleicht erfindet diese Person auch etwas, um Sie von einem Treffen mit anderen Menschen abzuhalten. Das kann bis hin zur Selbstverletzung und Suizid-Drohung führen. Man versteht also, dass Eifersucht eine sehr negative Energie ist und tatsächlich Leiden schafft!

Wer einen solchen Partner hat oder selbst an solchem Verhalten leidet, sollte sich Unterstützung suchen. Man sollte sich deshalb auf keinen Fall schämen, sondern diese Eifersucht als etwas sehen, das Beziehungen zerstört. Eine solche Einsicht ist der Weg zur Besserung. Eifersucht kann abgelegt werden, man muss es nur wollen!



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Kartenlegerin Adriana

Ehrliche und empathische Kartenlegerin. Legungen für die Liebe & Partnerschaft, Karriere & Beruf, Familie & Kinder. Gabe bereits in dritter Generation weitergegeben. Beratung mit oder ohne Karten - energetische Verbindung/Visionen. Tarotkartenlegungen, Inneres Kind, karmische Verbindungen.

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